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BZ-Sensor

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BZ-Sensor

BeitragAutor: Inge » Do 25. Jul 2019, 09:23

Liebe Fories,

Hat jemand von Euch schon einmal von dem Einsatz eines Sensors bei der Katze gehört oder gar selbst durchgeführt?

Mehr Infos gibt es auf dieser Seite: Praktische Anwendung des neuen Glukosemesssystems „Freestyle Libre“ bei der Katze

In der Humanmedizin gibt es schon eine Weile diesen Sensor, den man auf den Oberarm klebt (er hat natürlich eine kleine Nadel an der Unterseite). Damit läßt sich mit einem Gerät der BZ jederzeit ohne weiteres Pieken ablesen, die Werte auch speichern. In der Regel müssen diese beim Menschen nach 14 Tagen gewechselt werden.

Das wäre natürlich auch für Katzen schön. Ich bin nur nicht sicher, ob die sich den nicht einfach abzupfen ... Der Artikel auf der Seite ist auch ziemlich neu, vom 02.06.19, so daß da sicherlich auch noch größere Erfahrungen fehlen.
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Re: BZ-Sensor

BeitragAutor: Doris » Do 25. Jul 2019, 10:01

Ja, diese Messmethode geistert immer mal wieder durch die Zuckerforen für Katzen.
Das Starterpaket kostet170 Euro und jeder Sensor kostet 60 Euro.
Wenn ich den Sensor im Durchschnitt alle 5,6 Tage wechseln muss, kann sich jeder die Kosten ausrechnen, die monatlich anfallen.

Abgesehen davon bedeutet das für die Katze (und den Halter), dass er sehr sehr häufig zum Tierarzt muss und die Stelle im Fell immer wieder rasiert werden muss. Und trotzdem verlieren die Katzen ja auch mal einen Sensor, so dass die Kosten noch mehr steigen.

Wir haben unsere Quellen für recht günstige BZ-Streifen .....da nimmt man dann wohl die etwas günstigere Variante in Kauf.
Liebe Grüße von Doris mit Babbel (17), Mimi (20) & Albertchen (16)

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Beratungszeit: 5.30 Uhr bis 7.30 Uhr

Im Fall, dass das Forum "error" anzeigt, bitte per Mail: duis-t@web.de Kontakt herstellen.

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Bitte schreibt die bereits erfolgten Untersuchungen in eure Signatur...in kleiner Schrift. Dann müssen wir nicht immer nachfragen!

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Re: BZ-Sensor

BeitragAutor: Inge » Do 25. Jul 2019, 11:43

Ich würde bei Foxy auch nicht die Hand dafür ins Feuer legen, daß der Sensor den ersten halben Tag übersteht. :zweifel1:

Aber er ist bei der Messung auch völlig unproblematisch.

Interessanter wäre es vielleicht für Katzen, die sich nicht gern testen lassen. Mein letzter Hauskater, der vor ca. 20 Jahren einen Diabetes hatte, war so ein Fall. Testen ging da leider gar nicht ... Mangels guter Einstellung wurde er dann auch recht schnell zum Sternenkater. :weinen11:
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Re: BZ-Sensor

BeitragAutor: finchen » Fr 26. Jul 2019, 12:18

Inge hat geschrieben:Ich würde bei Foxy auch nicht die Hand dafür ins Feuer legen, daß der Sensor den ersten halben Tag übersteht. :zweifel1:

Aber er ist bei der Messung auch völlig unproblematisch.

Interessanter wäre es vielleicht für Katzen, die sich nicht gern testen lassen. Mein letzter Hauskater, der vor ca. 20 Jahren einen Diabetes hatte, war so ein Fall. Testen ging da leider gar nicht ... Mangels guter Einstellung wurde er dann auch recht schnell zum Sternenkater. :weinen11:


Um das Pieksen kommt man aber auch bei den Sensoren nicht herum.
Erstens sind auch die Sensoren ja mit einer dünnen Nadel versehen...und dann muss man die ja auch kalibrieren (zumindest bisher).
Zudem messen die Geräte nicht den Blutzucker sondern den "Gewebezucker" (der Sensor liegt ja nicht in einem Blutgefäß, sondern im Interstitium.
Veränderungen im Blutzucker bilden sich erst mit einer Zeitverzögerung von unter Umständen mal bis zu 30 Minuten im interstitiellen Wert ab...es ist mMn also unerlässlich, den Blutzucker bestimmen zu können.
Bei Katzen ist das ja nicht mal eben einfach so zu machen...sicher können die meisten hier bestätigen, dass die Ohren das Bluten erst "lernen" müssen (und es natürlich auch wieder "verlernen" können). Und der Katze kann man natürlich auch nur schlecht vermitteln, dass man ab jetzt alle paar Wochen mal ins Ohr piekst. Von daher wäre es in meinen Augen sehr wichtig, trotz eines solchen CGM regelmäßig den BZ zu bestimmen...allein, um in der Übung zu bleiben und die Katze weiterhin zum mitmachen zu bewegen. Und eben, um gerade bei dem Verdacht einer Hypoglykämie den BZ in Echtzeit bestimmen zu können.
Das Thema Ketone kommt dann ja auch noch dazu...die sollte man ja auch gelegentlich mal checken. Auch dafür sollte man das "stixen" also können.

Ich bin der festen Überzeugung, dass es den Katzen sogar gut tut, wenn man ein regelmäßiges Mess-Ritual aufbaut. Gerade auch unsichere Katzen profitieren von der plötzlich notwendigen Regelmäßigkeit. Das gibt ihnen nämlich Sicherheit...ich vergleiche das gerne mit regelmäßigem Clickern.
Meine Elisa war eine scheue Katze, die man nicht anfassen durfte. Ich hatte ein halbes Jahr gebraucht, bis ich sie (beim futtern) mal kurz am Rücken streicheln durfte. Dann kam die Diabetesdiagnose und die Notwendigkeit, regelmäßig zu messen und zu spritzen...und aus einer scheuen, unsicheren, ängstlichen Katze wurde innerhalb kurzer Zeit eine selbstbewusste und verschmuste Katzendame.
Vor nicht allzu langer Zeit war ich auf einem Seminar einer Verhaltenstherapeutin für Katzen...die hat mir das auch so bestätigt. Stichwort "medical training"...
Ihre Katzen nehmen auf Kommando sogar Tabletten...da war ich dann doch fast etwas neidisch :verlegen11:
Wobei...meine Whisky musste letztens 2x tgl. Clavaseptin nehmen. Und Whisky ist eine sehr wehrhafte Katze, vor der sogar unsere Tierärzte wirklich größten Respekt haben. Ich hatte also große Bedenken ob und wie das klappen würde...und es hat wider Erwarten wunderbar funktioniert mit Hilfe eines Rituals. Als die Tabletten alle waren, wollte sie trotzdem weiter welche nehmen :grins:
Also machen Whisky und ich jetzt einmal täglich eine "Tablettenrunde", die mit einem Käserolli abschließt (nur für den macht sie das nämlich :nanana: ).
Liebe Grüße von Beate
mit Karlchen(GA), Charly, Ayleen und Aimee (unser A-Team)

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Elisa (GA), Gismo (GA), Kasimir (GA) und Whisky
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